Medizin studieren mit schlechten Noten - ein Leitfaden

Bis zur Anatomie-Vorlesung im Medizinstudium ist es für alle, die kein Einser-Abi haben, ein langer Weg. Die Wartezeit liegt derzeit bei zwölf Semestern. Doch es gibt Möglichkeiten, trotzdem ans Ziel zu kommen. Foto: Waltraud Grubitzsch
Bis zur Anatomie-Vorlesung im Medizinstudium ist es für alle, die kein Einser-Abi haben, ein langer Weg. Die Wartezeit liegt derzeit bei zwölf Semestern. Doch es gibt Möglichkeiten, trotzdem ans Ziel zu kommen. Foto: Waltraud Grubitzsch

Der Wille ist da, aber die passende Note nicht? Kein Grund zum Verzweifeln: Auch ohne sehr gute Noten gibt es Wege ins Medizinstudium. Das geht etwa mit Wartezeit oder Losverfahren. Ein Überblick. Die Zeugnisse: In der Schule oft noch notwendiges Übel, spätestens nach dem Abi aber oft ausschlaggebend für den weiteren Berufsweg. Das gilt besonders für sehr begehrte und daher zulassungsbeschränkte Studiengänge wie Medizin. Wer angesichts des elitären NC in fassungsloses Staunen gerät, muss aber nicht gleich aufgeben: Auch für Abiturienten mit schlechtem Schnitt gibt es Möglichkeiten, doch noch Mediziner zu werden. 

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Kurse an der Uni: Schlüsselqualifikationen klug wählen

Credit Points und Spaß zugleich: Wer seine Schlüsselqualifikationen klug wählt, jsammelt auch Pluspunkte für spätere Bewerbungen. Foto: Wavebreak Media LTD
Credit Points und Spaß zugleich: Wer seine Schlüsselqualifikationen klug wählt, jsammelt auch Pluspunkte für spätere Bewerbungen. Foto: Wavebreak Media LTD

Mindestens ein oder zwei Schlüssel-qualifikationen müssen Studenten im Laufe ihres Studiums belegen. Was viele nervig finden, ist eigentlich ein Geschenk. Später im Beruf müssen Absolventen für solche Kurse viel Geld bezahlen. Wie das richtige Seminar finden? Kommunikationsfähigkeit, Flexibilität, Empathie: Solche Schlüsselqualifikationen (SQ) spielen im Berufsleben eine wichtige Rolle. Damit die Soft Skills während des Studiums trainiert werden, sind Kurse zu ihnen in viele Bachelorstudiengänge integriert. Für die Teilnahme gibt es Credit Points und manchmal auch Pluspunkte bei der Bewerbung. Damit die Schlüsselqualifikationen beim Berufseinstieg helfen, sollte die Auswahl  gut überlegt sein.

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Fristlose Kündigung: Rassistische Äußerung im Betrieb

Keine Toleranz: Fremdenfeindliche Aussagen im Betrieb können zur fristlosen Kündigung führen.       Foto: Ralf Hirschberger
Keine Toleranz: Fremdenfeindliche Aussagen im Betrieb können zur fristlosen Kündigung führen. Foto: Ralf Hirschberger

Fremdenfeindliche Parolen im Betrieb? Arbeitsrechtlich ist eindeutig, was aus so einem Verhalten folgen kann. Unklarer ist das bei Äußerungen von Arbeitnehmern in privaten Accounts in sozialen Netzwerken. Wer sich in der Firma rassistisch äußert, muss mit einer fristlosen Kündigung rechnen. Die Art und der Ort der fremdenfeindlichen Aussage spielt allerdings auch eine Rolle. Die Linie des Bundesarbeitsgericht ist zunächst eindeutig: Rassistische Beleidigungen gehen gar nicht. 

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Wie viele Befristungen sind legal? 

Befristete Arbeitsverträge sind heute üblich. Foto: Jens Kalaene
Befristete Arbeitsverträge sind heute üblich. Foto: Jens Kalaene

Ein Mitarbeiter darf von seinem Arbeitgeber maximal dreimal befristet werden: So hört man es immer wieder. Doch diese Aussage stimmt nicht. Tatsächlich hängt es von der Art der Befristung ab, wie häufig Arbeitgeber Beschäftigten eine Anstellung auf Zeit anbieten kann. Eine Befristung mit einem Sachgrund ist theoretisch fast unendlich oft denkbar, sagt Michael Eckert. Er ist Mitglied im Vorstand des Deutschen Anwaltvereins. Das kann zum Beispiel sein, dass er einen Arbeitnehmer nur für die Zeit einer Schwangerschaftsvertretung braucht oder für ein bestimmtes Projekt. 

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Privates Surfen trotz Verbot: Arbeitnehmern droht Kündigung

Am Arbeitsplatz privat zu surfen, ist keine gute Idee. Im schlimmsten Fall kann das eine Kündigung nach sich ziehen. Foto: Andrea Warnecke
Am Arbeitsplatz privat zu surfen, ist keine gute Idee. Im schlimmsten Fall kann das eine Kündigung nach sich ziehen. Foto: Andrea Warnecke

Mitarbeiter sollten es sich zweimal überlegen, ob sie am Arbeitsplatz privat im Netz surfen. «Das kann richtig Ärger geben bis hin zur fristlosen Kündigung», sagt Michael Eckert, Mitglied im Vorstand des Deutschen Anwaltvereins. Denn wer während der Arbeitszeit Privates erledigt, begeht einen Arbeitszeitbetrug. Der Arbeitgeber bezahle Mitarbeiter dafür, dass sie seine Angelegenheiten erledigen und nicht die eigenen. Um auf der sicheren Seite zu sein, klären sie deshalb besser vor der privaten Nutzung am Arbeitsplatz, ob etwa kurze private E-Mails in Ordnung sind. 

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